Kofferträger für EINEN Euro gesucht?

… dann nichts wie auf nach Schwäbisch Gmünd! Die sparsamen Schwaben haben sich eine in meinen Augen mehr als fragwürdige Aktion bei der Sanierung des Bahnhofs geleistet:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/in-schwaebisch-gmuend-helfen-asylbewerber-reisenden-beim-koffertragen-a-912708.html

Seit Montag helfen Asylbewerber den Reisenden beim Koffertragen. Zehn Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern, Afghanistan und Pakistan, die in einer Unterkunft in Schwäbisch Gmünd leben, haben sich freiwillig zum Dienst gemeldet. In Zweierteams tragen sie in zwei Schichten von 6.15 Uhr bis 18 Uhr das Gepäck der Bahnfahrer. Sie haben rote T-Shirts mit der Aufschrift „Service“ bekommen, tragen Namensschilder und Strohhüte, die vor der heißen Sonne schützen sollen.

Mit dem maximal Lohn gemäß des deutschen Asylbewerberleistungsgesetzes von 1,05 Euro die Stunde werden die Kofferträger nun entlohnt. Zur Aufbesserung des Lohns werden die Bahnreisenden aufgerufen ein Trinkgeld zu geben.

Die Stadt betont, dass das Ganze ein Experiment sei. Die Flüchtlinge arbeiten freiwillig. Wenn sich der Job am Bahnhof als zu hart erweist, können sie das Projekt jederzeit beenden. Zumindest die Fahrgäste sind sehr glücklich über das Angebot: „Die Kofferträger werden super angenommen“, sagt Bahn-Sprecherin Luisa Gunga.

Da fragt man sich doch ob die Mitarbeiter der Deutschen Bahn nicht auch mal für 1,05 Euro die Stunde und ein Trinkgeld arbeiten möchten!?

Update: Die DB wird ab Donnerstag eigene Mitarbeiter zum Koffertragen einsetzen, die nach Tarif bezahlt werden sollen. Info im SPON: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bahn-laesst-fluechtlinge-in-schwaebisch-gmuend-nicht-mehr-koffer-tragen-a-912899.html

Update: Die Zeit würdigt auch den historisch-kulturellen Hintergrund: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-07/gmuend-asylbewerber-kritik/komplettansicht

Aachener Klinikum mit Geldkoffer geneppt

Man kann es wirklich kaum glauben, was die Aachener Zeitung über einen Wechselbetrug mit einem Geldkoffer schreibt:

Die Geschichte klingt auf eine groteske Weise unglaublich, doch sie ist von vorne bis hinten wahr. Sie ist auch zum Lachen, aber für das Aachener Uniklinikum und vor allem für seinen Vorstand ist sie ziemlich peinlich. Der Kaufmännische Direktor, Mitglied des vierköpfigen Vorstands, hat sich von zwei Betrügern recht naiv übertölpeln lassen und ihnen 60.000 Euro buchstäblich und auf Nimmerwiedersehen in die Hand gedrückt. Nach Informationen dieser Zeitung meldet sich im Mai bei dem Kaufmännischen Direktor ein Mann mit arabischem Namen, der sich als Kontaktperson zur libyschen Oberschicht ausgibt und die Vermittlung von entsprechend wohlhabenden Patienten in Aussicht stellt. Im Juni findet dann ein Treffen im Vorstandsbüro des Direktors statt, zu dem der Mann einen angeblichen Juwelier aus Paris mitbringt. Beide weisen sich per Visitenkarte aus. Im Laufe des Gesprächs tragen die beiden Gäste die Bitte vor, ihnen 60.000 Euro, die sie nur in großen Scheinen hätten, in kleine Scheine umzutauschen.

Das brauche man, um kleinere Rechnungen im Rahmen der Patientenvermittlung zu begleichen. Für den Aufwand würde man dem Klinikum 1000 Euro zahlen. Der Direktor geht darauf ein, besorgt die umgetauschte Summe in der Verwaltung des Klinikums und trägt sie, dem Vernehmen nach, in einem Beutel des Blutspendedienstes durchs Haus.

Zurück im Büro werden wechselseitig die Scheine durch eine Geldzählmaschine geschickt. Offenbar nach Manipulationen, die der Kaufmännische Direktor nicht sehen kann, wird ihm schließlich ein Koffer übergeben.

Nachdem die Gäste sich verabschiedet haben, stellt er fest, dass der Koffer ein Zahlenschloss hat, dessen Nummer er natürlich nicht kennt. Er bricht das Schloss auf und blickt auf Stapel von 500-Euro-Scheinen – mit dem satten Aufdruck: Spielgeld. Den beiden hinterherzuhechten bringt nichts ein, sie sind auf und davon.

die tragikomische Geldkoffer-Geschichte weiterlesen.

Priester mit Geldkoffer unterwegs

In Rio de Janeiro hat die Polizei einen Priester wegen illegaler Geldausfuhr am Flughafen festgenommen. Beim Zoll hatte er 7.000 Euro angegeben – im Koffer befanden sich 53.000 €.

Sein Vorgänger im Amt des Finanzverwalters der Erzdiözese war Mitte 2009 wegen des Verdachts auf Unterschlagung und Bestechung entlassen worden.

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Steward flieht über Notrutsche

Wie SPON berichtet hat ein Flugbegleiter der amerikanischen Fluggesellschaft JetBlue nach einer Auseinandersetzung mit einer Passagierin das Flugzeug über die Notrutsche verlassen.

Nun drohen im 7 Jahre Haft.

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– Da fällt mir derzeit nichts zu ein. Aber lustig liest sich die Geschichte.

Schlange im Koffer

München (ddp). Nach der Rückkehr aus ihrem Ägyptenurlaub ist eine Münchnerin von einer Schlange im Gepäck überrascht worden. Als sie zu Hause die Koffer öffnete, bemerkte sie zwischen der Kleidung die Schlange, wie die Feuerwehr gestern mitteilte. Allerdings traute die Frau ihren Augen nicht und legte sich schlafen. Als sie das Reptil am nächsten Tag erneut erblickte, rief sie die Feuerwehr. Die Beamten fingen die etwa 20 Zentimeter lange, ungiftige Schlange.

Waffenkoffer geht verloren

Ein als Fluggepäck aufgegebener Koffer der Leibwächter des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu ist am Dienstag im New Yorker John-Kennedy-Flughafen verloren gegangen. Wie der Fernsehsender NBC unter Berufung auf Polizeiquellen berichtet, sind dabei vier Pistolen verschwunden.

Der verloren gegangene Koffer wurde schließlich in Los Angeles wieder gefunden, die vier 9-mm-Pistolen Glock waren allerdings weg. Wie ein Sprecher des israelischen Konsulats erklärte, ist die US-Fluggesellschaft American Airlines für dieses Problem zuständig. Der Koffer sei auf dem Weg von New York nach Washington verloren gegangen, wo sich Netanjahu einige seiner Mitarbeiter anschließen sollten. Entsprechend den Sicherheitsvorkehrungen müssen die Schusswaffen der Fluggäste verpackt und als Gepäck abgegeben werden.

Netanjahu traf am Dienstag mit US-Präsident Barack Obama zur Erörterung des Nahostproblems in Washington zusammen.

Richtig versichert in den Urlaub

Die Reise ist gebucht, die Koffer gepackt. Doch so schön Gedanke an eine unbeschwerte Zeit sind, im Urlaub kann so einiges passieren. Hier ein paar Tipps für einen sorgenfreien Urlaub:

  • Krankheit oder Unfall
  • Auslands-Krankenschutz
  • Reiserücktrittsversicherung
  • Gepäckversicherung
  • Deckungssumme beim Mietwagen
  • Reise Rechtschutzversicherung
  • Kreditkartensicherung

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Gepäckbeförderung auf dem Frankfurter Flughafen

Wenn die Koffer von den Reisenden am Check-in-Schalter abgegeben werden, wird das Gepäck in eine Schale gelegt und mit einem Lift nach unten transportiert. Doch wohin gelangt das Gepäck, nachdem es abgetaucht ist? Es befindet sich in einem riesigen Streckennetz aus Schienen.

Am Check-in-Schalter wird das Gepäck gewogen und registriert. Es erhält eine Banderole mit einem Barcode, dessen Daten in das elektronische System eingestellt werden.

Ein Mitarbeiter drückt einen Knopf und sofort kommt eine Kofferschale, in die er den Koffer legt. Jeder Koffer bekommt seine eigene Schale mit einer eigenen Nummer. Der Mitarbeiter scannt den Koffer mit einem Scanner wie an der Kaufhauskasse ein. Dabei werden die Daten von der Banderole und die Kofferschalen-Nummer sozusagen miteinander «verheiratet». Jetzt weiß der Computer, zu welchem Flugzeug die Kofferschale mit dem Koffer fahren soll.

Der Koffer rollt in die sogenannte Einspeisung. Dort wird er geröntgt, damit man sieht, ob etwas Gefährliches im Koffer enthalten ist. Die Koffer rasen jetzt in ihrer Wanne mit einer Geschwindigkeit von 18 Kilometern pro Stunde, also mindestens dreimal so schnell wie ein Mensch geht, zum Flieger.

Das 73 Kilometer lange Transportnetz entspricht ungefähr der Strecke von Frankfurt-Heddernheim bis Darmstadt und wieder zurück. Die Gepäckförderanlage des Frankfurter Flughafens läuft vollautomatisch. Übereinander, untereinander, aufwärts, abwärts gleiten die Wannen wie durch ein Labyrinth und finden immer den kürzesten Weg zum Zielflugzeug. Es geht kaum etwas verloren. Die Koffer finden zu 99,5 Prozent ihr Ziel.

In der Steuerzentrale können die Flughafenmitarbeiter die Wege der Koffer auf allen 73 Kilometern auf Bildschirmen genau verfolgen. Außerdem gibt es eine große Tafel, auf der sämtliche Strecken der Förderbänder mit Lichtpunkten angezeigt werden. Hier kann man kontrollieren, ob ein Förderband ausgefallen ist. Die Förderbänder werden von vielen Motoren angetrieben. Wenn ein Motor ausfällt, ist nur ein winziger Teil der Strecke davon betroffen und die Koffer können eine Umleitung fahren.

Bevor das Gepäck auf das Vorfeld darf, werden die Koffer noch einmal gescannt, erst dann auf einen Gepäckwagen verladen und zum Zielflugzeug gefahren.

So erscheinen in der „Frankfurter Neue Presse“ Link

WM-Pokal im Louis Vuitton-Koffer

Joseph S. Blatter, der Präsident der FIFA  wünschte sich für die WM 2010 einen Hauch von Luxus – und bekam diesen Wunsch von Louis Vuitton erfüllt. Der Edel-Taschenhersteller präsentierte einen Luxusreisekoffer für den Transport des Fussball WM 2010 Pokals. Er wurde in der Manufaktur in Asnières unter der persönlichen Aufsicht von Patrick Louis Vuitton angefertigt.

Der Koffer reist nun mit der 6 Kilo schweren Trophäe aus 18-Karat Gold nach Südafrika zum Anpfiff am 11. Juni 2010. Er wird dann zum großen Finale am 11. Juli 2010 in Johannesburg vor den Augen von Millionen Zuschauern geöffnet werden, um den Pokal dem neuen WM-Sieger zu überreichen.